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Kassensystem für den Einzelhandel

Sie verkaufen in Ihrem Geschäft und möchten jederzeit wissen, was auf Lager ist und was sich gut verkauft? Wir richten Ihnen Kassa und Warenwirtschaft passend zu Ihrem Sortiment ein.

Darauf achten wir im Einzelhandel

Wir kennen die Abläufe im stationären Handel. In der Beratung geht es unter anderem um diese Punkte:

  • Artikelverwaltung, Warengruppen und Preisgestaltung
  • Einkauf, Lieferantenbestellungen und Wareneingang
  • Lagerbestände, Inventur und Bestandskorrekturen
  • Verkauf über Barcode, Waage oder manuelle Artikelauswahl
  • Kundenverwaltung und individuelle Preislisten
  • Rabatte, Aktionen und Kundenbindungsprogramme
  • Retouren, Stornos und Gutschriften
  • Filialverwaltung und zentrale Warenwirtschaft
  • Anbindung von Webshops und Online-Marktplätzen

Das klären wir gemeinsam

Das sind die Themen, über die wir mit Händlerinnen und Händlern am häufigsten sprechen. Öffnen Sie ein Thema, um mehr zu lesen.

Ob sich ein Artikel rechnet, entscheidet sich schon beim Einkauf. Ein Warenwirtschaftssystem begleitet den ganzen Warenfluss. Ein Beispiel: Sie bestellen 100 Artikel bei Ihrem Lieferanten. So bildet das System diesen Vorgang ab:

  1. Sie erstellen die Bestellung beim Lieferanten.
  2. Sie erfassen den Wareneingang.
  3. Sie kontrollieren gelieferte Mengen und Einkaufspreise.
  4. Der Lagerbestand wird aktualisiert.
  5. Sie legen Verkaufspreise fest und sehen Ihre Handelsspanne.
  6. Sie verkaufen die Artikel über die Registrierkassa.
  7. Mit jedem Verkauf sinkt der Lagerbestand automatisch.
  8. Sie werten verkaufte Mengen und Umsätze aus.

Ein günstiger Einkauf bringt nicht automatisch mehr Gewinn. Transportkosten, Schwund, Rabatte, Lagerkosten und Retouren wirken sich auf die tatsächliche Wirtschaftlichkeit aus. Wir richten die Warenwirtschaft so ein, dass sie Ihnen bei solchen Entscheidungen hilft.

Ihre Kassa sammelt jeden Tag Daten über Ihren Betrieb. Wir zeigen Ihnen, welche Kennzahlen für Sie sinnvoll sind und wie Sie diese aus dem System bekommen.

KennzahlWas sie Ihnen sagt
TagesumsatzWie viel haben Sie heute verkauft?
Umsatz nach WarengruppeWelche Produktbereiche bringen welchen Umsatz?
Umsatz nach Mitarbeiterin und MitarbeiterWie verteilen sich die Verkäufe im Team?
Umsatz nach TageszeitWann ist bei Ihnen am meisten los?
DurchschnittsbonWie viel gibt eine Kundin oder ein Kunde im Schnitt aus?
RohertragWas bleibt vom Nettoerlös nach Abzug des Wareneinsatzes?
HandelsspanneWie wirtschaftlich verkaufen Sie Ihre Artikel?
LagerumschlagWie schnell werden Waren verkauft und ersetzt?
LadenhüterWelche Artikel binden Kapital, bringen aber zu wenig Umsatz?
ZahlungsartenWie verteilen sich Bargeld, Karte und andere Zahlungsformen?

Gemeinsam legen wir fest, welche Auswertungen Sie für Ihr Geschäftsmodell wirklich brauchen.

Für einen zusätzlichen Verkauf brauchen Sie nicht immer neue Kundschaft. Oft reicht ein passendes Angebot im richtigen Moment. Wir schauen mit Ihnen, welche Artikel sich für Zusatzverkäufe eignen und wie die Kassa Ihr Team dabei unterstützt.

Ergänzende Produkte (Cross-Selling)

Jemand kauft eine hochwertige Flasche Wein. Die Kassa erinnert daran, eine Geschenkverpackung, Feinkost, Schokolade oder eine Grußkarte anzubieten. Beim Kauf einer Kaffeemaschine schlägt sie das passende Reinigungsprodukt vor.

Höherwertige Alternative (Up-Selling)

Wer sich für ein Produkt interessiert, bekommt eine hochwertigere Variante mit zusätzlichem Nutzen empfohlen. Das funktioniert über Artikelverknüpfungen, Aktionspreise und die passenden Funktionen in der Kassa. Wichtig ist, dass das Angebot zum Kauf passt und für die Kundschaft einen erkennbaren Nutzen hat.

Was 2 € mehr pro Einkauf ausmachen

Ein Geschäft hat im Schnitt 100 Kundinnen und Kunden pro Tag. Durch gezielte Zusatzangebote steigt der durchschnittliche Einkauf um 2 €.

ZeitraumZusätzlicher Umsatz
Pro Kundin oder Kunde2 €
Pro Tag bei 100 Kundinnen und Kunden200 €
Pro Monat bei 25 Verkaufstagen5.000 €
Pro Jahr bei 300 Verkaufstagen60.000 €

Das ist eine Modellrechnung und keine Umsatzgarantie. Wie viel tatsächlich bleibt, hängt unter anderem von Ihrer Handelsspanne, den Kosten der Aktionen und dem Verhalten Ihrer Kundschaft ab.

Mit Daten verkaufen

Ihre Verkaufszahlen zeigen, was Ihre Kundschaft tatsächlich nachfragt. Gemeinsam gehen wir zum Beispiel diesen Fragen nach:

  • Welche Produkte werden oft gemeinsam gekauft?
  • Welche Artikel bringen viel Umsatz, aber wenig Spanne?
  • Welche Produkte werden häufig nachgekauft?
  • Wann ist die Kundenfrequenz am höchsten?
  • Welche Rabattaktionen bringen wirklich zusätzliche Verkäufe?
  • Wer kauft regelmäßig ein?
  • Welche Artikel eignen sich für Zusatzverkäufe?

Ein Beispiel: Die Auswertung zeigt, dass Kundinnen und Kunden, die hochwertigen Käse kaufen, oft auch Wein nehmen. Dann lohnt es sich, beides gemeinsam zu präsentieren, als Aktion anzubieten oder an der Kassa zu empfehlen.

Wer schon bei Ihnen gekauft hat, kommt mit dem richtigen Anreiz leichter wieder. Wir entwickeln mit Ihnen ein passendes Kundenbindungsprogramm und zeigen, wie Sie es über die Kassa umsetzen. Möglich sind zum Beispiel:

  • Digitale Kundenkarten mit individuellen Vorteilen
  • Bonuspunkte für jeden Einkauf
  • Einkaufsgutscheine ab einem bestimmten Umsatz
  • Geburtstagsaktionen für registrierte Stammkundinnen und Stammkunden
  • Exklusive Angebote für besonders treue Kundschaft
  • Digitale Rabattcoupons und persönliche Aktionen
  • Kundenkarten, die in allen Filialen gelten

Praxisbeispiel

Ein Feinkostgeschäft führt ein digitales Bonusprogramm ein. Registrierte Kundinnen und Kunden sammeln bei jedem Einkauf Punkte und lösen sie ab einem bestimmten Stand gegen einen Einkaufsgutschein ein. Die Kundschaft hat einen Grund wiederzukommen. Das Geschäft sieht, wie oft Stammkundinnen und Stammkunden einkaufen und welche Produkte sie bevorzugen.

In Kontakt bleiben

In Verbindung mit einem CRM-System sprechen Sie Ihre Kundschaft auch direkt an: mit Newslettern zu aktuellen Angeboten, persönlichen Gutscheinen, Geburtstagsaktionen, Informationen zu neuen Produkten, Erinnerungen an wiederkehrende Einkäufe oder Einladungen zu Veranstaltungen. Dabei achten wir auf den Datenschutz und die nötigen Einwilligungen für elektronische Werbung.

Fehler an der Kassa kosten Zeit und wirken sich auf Lagerbestand, Umsatz und Buchhaltung aus. Wir erklären Ihnen und Ihrem Team die täglichen Abläufe direkt am System.

Storno

Was tun Sie, wenn ein Artikel falsch erfasst wurde? Eine Korrektur vor dem Rechnungsabschluss funktioniert anders als die Berichtigung eines bereits abgeschlossenen Geschäftsfalls.

Retouren und Gutschriften

Wie erfassen Sie zurückgegebene Ware und wie zahlen Sie den Betrag zurück? Wann stellen Sie eine Gutschrift aus, und wie wird der Lagerbestand korrigiert?

Rabatte und Preisänderungen

Wie verarbeitet die Kassa Aktionspreise, Mengenrabatte, Kundenrabatte und individuelle Preisvereinbarungen?

Kassenabschluss

Wie machen Sie den Tagesabschluss, und was steht im Z-Bericht? Wie kontrollieren Sie Bargeld, Kartenzahlungen und Kassendifferenzen?

Welche Art von Gutschein Sie ausgeben, beeinflusst, wie die Kassa ihn verbucht. Deshalb sprechen wir in der Beratung fast immer darüber.

Wertgutschein

Ein Wertgutschein hat einen bestimmten Geldwert, zum Beispiel 100 €. Er lässt sich für verschiedene Produkte oder Leistungen einlösen. Bei einem Mehrzweckgutschein entsteht die Umsatzsteuer grundsätzlich erst bei der Einlösung.

Warengutschein

Ein Warengutschein gilt für eine bestimmte Ware oder eine genau festgelegte Leistung, etwa ein bestimmtes Produkt. Steht die umsatzsteuerliche Behandlung schon bei der Ausgabe fest, kann es sich um einen Einzweckgutschein handeln. Dann entsteht die Umsatzsteuer grundsätzlich bereits bei der Ausgabe.

Die Bezeichnung „Wertgutschein“ oder „Warengutschein“ allein entscheidet nicht über die steuerliche Behandlung. Maßgeblich ist, ob es sich um einen Einzweck- oder Mehrzweckgutschein handelt.

Bei der technischen Umsetzung geht es unter anderem um:

  • Verkauf und Ausgabe von Gutscheinen
  • Einlösung und Teileinlösung
  • Verwaltung offener Gutscheinwerte
  • Gutschein-Storno
  • Gutscheine über mehrere Filialen
  • Auswertung noch nicht eingelöster Gutscheine

Die steuerliche Einordnung im Einzelfall klären Sie am besten mit Ihrer Steuerberatung. Wir stimmen uns bei Bedarf gern mit ihr ab.

Nicht jede Kassenlösung passt zu jedem Betrieb. Gemeinsam mit unseren zertifizierten Technikerinnen und Technikern stellen wir die passende Ausstattung zusammen:

BereichWorum es geht
KassenhardwareTouchscreen, All-in-One, mobile Geräte
BondruckerUSB, Netzwerk, Bluetooth
BarcodeHandscanner, Präsentationsscanner, 2D-Codes
WaagenAnbindung von Handels- und POS-Waagen
KartenzahlungAnbindung von Zahlungsterminals
NetzwerkLAN, WLAN, VPN und Internetverbindung
CloudCloudbasierte und lokale Kassensysteme
DatensicherungBackup und Wiederherstellung
SchnittstellenWarenwirtschaft, ERP, Buchhaltung, Webshop
FilialenVernetzung mehrerer Standorte

Wir klären auch, wie ausfallsicher Ihr System sein muss. Was passiert, wenn das Internet ausfällt? Können Sie weiter kassieren, und welche Funktionen stehen offline zur Verfügung? Diese Fragen beantworten wir, bevor Sie sich für ein System entscheiden.

Die österreichische Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) regelt, wie Registrierkassen arbeiten müssen. Wir erklären Ihnen die Anforderungen verständlich und schaffen die technischen Voraussetzungen für einen gesetzeskonformen Betrieb. Dazu gehören:

Registrierkassenpflicht

Wann brauchen Sie eine Registrierkassa, und welche Umsatzgrenzen gelten?

Belegerteilungspflicht

Wann müssen Sie einen Beleg ausstellen, und was muss darauf stehen?

Manipulationsschutz

Wie schützt die RKSV Ihre aufgezeichneten Barumsätze vor nachträglicher Veränderung?

Signatur- bzw. Siegelerstellungseinheit

Wofür brauchen Sie die Signaturkarte oder die Online-Signatur?

Datenerfassungsprotokoll (DEP)

Welche Daten zeichnet die Kassa auf, und wie stellen Sie diese für eine Prüfung bereit?

Nullbeleg

Ein Kassenbeleg über 0 €. Er dient vor allem zur Kontrolle der Signaturfunktion und zeigt, ob die Kassa ordnungsgemäß arbeitet.

Außerdem geht es um Startbeleg, Monatsbeleg, Jahresbeleg und Schlussbeleg, um Meldungen über FinanzOnline sowie um Datensicherung und gesetzliche Aufbewahrungspflichten. Bei steuerrechtlichen Spezialfragen stimmen wir uns mit Ihrer Steuerberatung ab.

Lassen Sie sich beraten

Erzählen Sie uns kurz, was Sie verkaufen und wie Ihr Betrieb arbeitet. Wir schlagen Ihnen eine passende Lösung vor und zeigen sie Ihnen auf Wunsch direkt bei Ihnen.

Bei jeder Kassa dabei

  • Beratung, auf Wunsch persönlich bei Ihnen vor Ort
  • Lieferung und Installation der Hardware
  • Einschulung Ihres Teams nach der Installation
  • Hilfe bei technischen Problemen per Fernwartung und vor Ort
  • Laufende Software-Updates und Datensicherung