Kassensystem für die Gastronomie
Wenn das Lokal voll ist, muss die Kassa mithalten. Wir richten Ihnen ein System ein, mit dem Bestellungen sofort in Küche und Schank ankommen und Ihre Gäste bequem zahlen.
Darauf achten wir in der Gastronomie
Im Lokal zählen Tempo, Überblick und eine gute Abstimmung zwischen Service, Küche und Schank. In der Beratung geht es unter anderem um diese Punkte:
- Tischverwaltung und Bestellaufnahme
- Übermittlung der Bestellungen an Küche und Schank
- Küchenmonitore und Bondrucker für Bestellungen
- Gangsteuerung und Nachbestellungen
- Tischwechsel, Rechnungsteilung und Zusammenlegen von Rechnungen
- Unterschiedliche Steuersätze für Speisen und Getränke
- Trinkgeld und verschiedene Zahlungsarten
- Lager- und Rezepturverwaltung
- Auswertungen nach Servicekraft, Warengruppe und Tageszeit
Das klären wir gemeinsam
Das sind die Themen, über die wir mit Gastronominnen und Gastronomen am häufigsten sprechen. Öffnen Sie ein Thema, um mehr zu lesen.
Fehler an der Kassa kosten Zeit und wirken sich auf Lagerbestand, Umsatz und Buchhaltung aus. Wir erklären Ihnen und Ihrem Team die täglichen Abläufe direkt am System.
Storno
Was tun Sie, wenn ein Artikel falsch erfasst wurde? Eine Korrektur vor dem Rechnungsabschluss funktioniert anders als die Berichtigung eines bereits abgeschlossenen Geschäftsfalls.
Rechnungsteilung
Wie zahlen Gäste getrennt? Und wie verbuchen Sie verschiedene Zahlungsarten auf einer Rechnung?
Kassenabschluss
Wie machen Sie den Tagesabschluss, und was steht im Z-Bericht? Wie kontrollieren Sie Bargeld, Kartenzahlungen und Kassendifferenzen?
Ihre Kassa sammelt jeden Tag Daten über Ihren Betrieb. Wir zeigen Ihnen, welche Kennzahlen für Sie sinnvoll sind und wie Sie diese aus dem System bekommen.
| Kennzahl | Was sie Ihnen sagt |
|---|---|
| Tagesumsatz | Wie viel haben Sie heute verkauft? |
| Umsatz nach Warengruppe | Welche Speisen und Getränke bringen welchen Umsatz? |
| Umsatz nach Mitarbeiterin und Mitarbeiter | Wie verteilen sich die Verkäufe im Team? |
| Umsatz nach Tageszeit | Wann ist bei Ihnen am meisten los? |
| Durchschnittsbon | Wie viel gibt ein Gast im Schnitt aus? |
| Rohertrag | Was bleibt vom Nettoerlös nach Abzug des Wareneinsatzes? |
| Zahlungsarten | Wie verteilen sich Bargeld, Karte und andere Zahlungsformen? |
Gemeinsam legen wir fest, welche Auswertungen Sie für Ihr Geschäftsmodell wirklich brauchen.
Oft reicht ein passendes Angebot im richtigen Moment, und der Bon wird länger. Wir schauen mit Ihnen, welche Speisen und Getränke sich für Zusatzverkäufe eignen und wie die Kassa Ihr Service-Team dabei unterstützt.
Passende Ergänzungen
Ein Gast bestellt einen Kaffee. Die Kassa zeigt Ihrem Service passende Zusatzangebote an, etwa hausgemachten Kuchen, ein Dessert oder einen zweiten Kaffee zum Aktionspreis.
Höherwertige Alternative
Ein Gast bestellt ein Glas Wein und bekommt eine höherwertige Sorte angeboten.
Das funktioniert über Artikelverknüpfungen, Aktionspreise und die passenden Funktionen in der Kassa. Wichtig ist, dass das Angebot zur Bestellung passt.
Wer schon bei Ihnen gekauft hat, kommt mit dem richtigen Anreiz leichter wieder. Wir entwickeln mit Ihnen ein passendes Kundenbindungsprogramm und zeigen, wie Sie es über die Kassa umsetzen. Möglich sind zum Beispiel:
- Digitale Kundenkarten mit individuellen Vorteilen
- Bonuspunkte für jeden Einkauf
- Einkaufsgutscheine ab einem bestimmten Umsatz
- Geburtstagsaktionen für registrierte Stammkundinnen und Stammkunden
- Exklusive Angebote für besonders treue Kundschaft
- Digitale Rabattcoupons und persönliche Aktionen
- Kundenkarten, die in allen Filialen gelten
Praxisbeispiel
Ein Feinkostgeschäft führt ein digitales Bonusprogramm ein. Registrierte Kundinnen und Kunden sammeln bei jedem Einkauf Punkte und lösen sie ab einem bestimmten Stand gegen einen Einkaufsgutschein ein. Die Kundschaft hat einen Grund wiederzukommen. Das Geschäft sieht, wie oft Stammkundinnen und Stammkunden einkaufen und welche Produkte sie bevorzugen.
In Kontakt bleiben
In Verbindung mit einem CRM-System sprechen Sie Ihre Kundschaft auch direkt an: mit Newslettern zu aktuellen Angeboten, persönlichen Gutscheinen, Geburtstagsaktionen, Informationen zu neuen Produkten, Erinnerungen an wiederkehrende Einkäufe oder Einladungen zu Veranstaltungen. Dabei achten wir auf den Datenschutz und die nötigen Einwilligungen für elektronische Werbung.
Welche Art von Gutschein Sie ausgeben, beeinflusst, wie die Kassa ihn verbucht. Deshalb sprechen wir in der Beratung fast immer darüber.
Wertgutschein
Ein Wertgutschein hat einen bestimmten Geldwert, zum Beispiel 100 €. Er lässt sich für verschiedene Produkte oder Leistungen einlösen. Bei einem Mehrzweckgutschein entsteht die Umsatzsteuer grundsätzlich erst bei der Einlösung.
Warengutschein
Ein Warengutschein gilt für eine bestimmte Ware oder eine genau festgelegte Leistung, etwa ein bestimmtes Menü. Steht die umsatzsteuerliche Behandlung schon bei der Ausgabe fest, kann es sich um einen Einzweckgutschein handeln. Dann entsteht die Umsatzsteuer grundsätzlich bereits bei der Ausgabe.
Die Bezeichnung „Wertgutschein“ oder „Warengutschein“ allein entscheidet nicht über die steuerliche Behandlung. Maßgeblich ist, ob es sich um einen Einzweck- oder Mehrzweckgutschein handelt.
Bei der technischen Umsetzung geht es unter anderem um:
- Verkauf und Ausgabe von Gutscheinen
- Einlösung und Teileinlösung
- Verwaltung offener Gutscheinwerte
- Gutschein-Storno
- Gutscheine über mehrere Filialen
- Auswertung noch nicht eingelöster Gutscheine
Die steuerliche Einordnung im Einzelfall klären Sie am besten mit Ihrer Steuerberatung. Wir stimmen uns bei Bedarf gern mit ihr ab.
Nicht jede Kassenlösung passt zu jedem Betrieb. Gemeinsam mit unseren zertifizierten Technikerinnen und Technikern stellen wir die passende Ausstattung zusammen:
| Bereich | Worum es geht |
|---|---|
| Kassenhardware | Touchscreen, All-in-One, mobile Geräte |
| Bondrucker | USB, Netzwerk, Bluetooth |
| Kartenzahlung | Anbindung von Zahlungsterminals |
| Netzwerk | LAN, WLAN, VPN und Internetverbindung |
| Cloud | Cloudbasierte und lokale Kassensysteme |
| Datensicherung | Backup und Wiederherstellung |
| Schnittstellen | Warenwirtschaft, ERP, Buchhaltung, Webshop |
| Filialen | Vernetzung mehrerer Standorte |
Wir klären auch, wie ausfallsicher Ihr System sein muss. Was passiert, wenn das Internet ausfällt? Können Sie weiter kassieren, und welche Funktionen stehen offline zur Verfügung? Diese Fragen beantworten wir, bevor Sie sich für ein System entscheiden.
Die österreichische Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) regelt, wie Registrierkassen arbeiten müssen. Wir erklären Ihnen die Anforderungen verständlich und schaffen die technischen Voraussetzungen für einen gesetzeskonformen Betrieb. Dazu gehören:
Registrierkassenpflicht
Wann brauchen Sie eine Registrierkassa, und welche Umsatzgrenzen gelten?
Belegerteilungspflicht
Wann müssen Sie einen Beleg ausstellen, und was muss darauf stehen?
Manipulationsschutz
Wie schützt die RKSV Ihre aufgezeichneten Barumsätze vor nachträglicher Veränderung?
Signatur- bzw. Siegelerstellungseinheit
Wofür brauchen Sie die Signaturkarte oder die Online-Signatur?
Datenerfassungsprotokoll (DEP)
Welche Daten zeichnet die Kassa auf, und wie stellen Sie diese für eine Prüfung bereit?
Nullbeleg
Ein Kassenbeleg über 0 €. Er dient vor allem zur Kontrolle der Signaturfunktion und zeigt, ob die Kassa ordnungsgemäß arbeitet.
Außerdem geht es um Startbeleg, Monatsbeleg, Jahresbeleg und Schlussbeleg, um Meldungen über FinanzOnline sowie um Datensicherung und gesetzliche Aufbewahrungspflichten. Bei steuerrechtlichen Spezialfragen stimmen wir uns mit Ihrer Steuerberatung ab.
Lassen Sie sich beraten
Erzählen Sie uns kurz, was Sie verkaufen und wie Ihr Betrieb arbeitet. Wir schlagen Ihnen eine passende Lösung vor und zeigen sie Ihnen auf Wunsch direkt bei Ihnen.
Bei jeder Kassa dabei
- Beratung, auf Wunsch persönlich bei Ihnen vor Ort
- Lieferung und Installation der Hardware
- Einschulung Ihres Teams nach der Installation
- Hilfe bei technischen Problemen per Fernwartung und vor Ort
- Laufende Software-Updates und Datensicherung